Oldenburger RPG Truppe
Rollenspielguppe

Freitags waere halt der alter klassiker, waere definitiv mit dabei, nur arbeite ich grundsaetzlich bis etwa 18:00 (mein Zug faehrt ab Ahlhorn in der Regel um 18:04 in Richtung Oldenburg). Somit waere fuer mich persoenlich erst ab etwa 19:00 drinne, aber das sollte kein grosseres Problem darstellen.

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RubiCon (SommerCon) 2017

Ein kleiner Rückblick und Gedankenstütze für mich selbst:

Der Samstag war wie erwartet: Volles Haus, gute Stimmung! Von Anfang bis Ende und die Nacht hindurch war action im Haus. Der Sonntag war hingegen überraschend mau, gefühlt war es gähnende Leere. 2-3 Spielrunden plus eine handvoll vorab verabredeter Runden und auf den Fluren herrschte auch eher bedrückende Stille … krasser Gegensatz zum Vortag.

Ich konnte einmal selbst Spielen und habe 3 Runs geleitet, natürlich alles Shadowrun!

An dieser Stelle - sollte er es jemals lesen - Danke an Ingo für das witzige Szenario. Die Idee fand ich richtig gut! Das Ausräubern einer halblegalen Pokerrunde in einem Mafia-Restaurant ist mal was anderes, auch die angebotenen “Opfer” war interessant, ich denke da hätten das Team mehr draus machen können, aber wir waren irgendwie zu unkreativ, entsprechend haben wir am Ende den direktesten Weg gewählt, sind laut rein, haben wild um uns geschossen und sind wieder raus. Mein Char wird sich lieber eine Weile nicht in L.A. sehen lassen … nur um sicher zugehen, dass auch wirklich Gras über die Sache wachsen wird, schließlich wird Vinnie “die Kniescheibe” unter Garantie jeden Stein umdrehen, um die ruchlosen Räuber, die seinen Namen beschmutzt haben, indem sie seine Highroller am Pokertisch ausgenommen haben. Immerhin haben wir einen guten Schnitt gemacht.

Der erste Run, den ich geleitet habe, war schnell voll besetzt. Sechs Runner wagten sich zum “Casting” eines unerfahrenen wie ekelhaften Auftraggebers! Ein Medienproduzent names “Charles” suchte ein paar Leute, um eine seiner Affären, Jessica Benz - die ihn langweilte und seines Erachtens nach zu sehr klammerte - loszuwerden. Sie war der auf den ersten Blick der Archetyp der Unschuld vom Lande und von absolut makelloser Schönheit. Die Ansage des Auftraggebers, ihm sei egal wie das Team das Problem löse, hauptsache Jessica verschwände für immer aus seinem Leben, stieß bei einigen im Team auf Abscheu, zumal er ein Ableben der Kleinen eindeutig zu begrüßen schien. Besonders der Riese “Tiny” und der Wakyambi “Overwatch” waren nicht bereit das Mädchen einfach auszuknipsen, wenn auch aus unterschiedlichen Gründen. Das restliche Team war sich Anfangs uneins, aber letztlich kamen sie gemeinsam zu der Überzeugung, dass die angebotene Gage keinen Mord rechtfertigte und es sicherlich bessere Methoden gab, das Starlett zum Abtauchen zu bewegen.
Im Zuge der Beinarbeit erfuhr das Team, dass die süße Jessica nicht so makellos war, wie es erst schien. Und vor allem, dass ihre Identität nicht echt zu sein schien. Ihr Lebenslauf war für einen Profi recht schnell als Fassade auszumachen, doch technisch perfekt angelegt. Erst ihre Leibwächter sorgten wir Klarheit, Hier konnte sich “Overwatch” klar profilieren, denn seine Kenntnisse über das Militär entlarvten die Bodyguards eindeutig als Navy-Seals. Eine weiterführende Recherche ergab schnell, dass es sich nicht um Ex-Militärs, sondern um eine aktive Feldeinheit handelte. Damit war den Runnern eines klar, Jessica hatte großen Einfluss, viel zu großen für eine gescheiterte Teeny-Sängerin und Möchtegern-Schauspielerin. Das Team kam zu dem Schluss, es musste bei ihr um eine Art Spionin handeln. Auch dass sie in den letzten Monaten eine ganze Reihe bedeutende schnell wechselnder Liebhaber gehabt hatte, passte jetzt für die Runner in ein Muster. Irgendeine Agency sammelte in der High Society von Seattle Informationen. Die Runner entschlossen sich dazu den Run ihren Kontrakt aufzulösen und ihrem Auftraggeber den Vorschuss zurückzugeben. Jedoch nicht, ohne sich für ihre Mühen angemessen aus einer anderen Richtung bezahlen zu lassen. Schließlich hatte ihr bisher verfolgte Plan ein interessantes Nebenprodukt. Das Face der Gruppe, ein junger, charismatischer Elf, hatte es geschafft (mittels einer absolut krassen Verführungsprobe) die Aufmerksamkeit von Jessica auf sich zu lenken und das hatte mehr als einfach nur gut geklappt. Die Fame Fatale war Feuer und Flamme und es kam zu einem heftigen Intermezzo erotischer Natur im Waschraum eines Szeneclubs mit Fortsetzung in ihrer Privatwohnung. Glücklicherweise war der Rigger der Gruppe geistesgegenwärtig genug sein ausgeworfenes Netz an Spionagedrohnen um das Pärchen zu konzentrieren und einige sehr kompromittierende Aufnahmen zu erhalten. Für jedes Sternchen hätte ein solcher Skandal - so die Aufnahmen zur Presse gelankt wären - das Ende der Karriere bedeuten können, für eine Agentin das Ende einer gut etablierten Tarnung mitten in einem offenbar sehr kostspieligem Einsatz. Die Runner traten als recht gewöhnliche Erpresser und Paparazzi auf und ließen ihr Face bei den Verhandlungen außen vor, damit er nicht als Teil des Teams enttarnt werden würde. Als Schmankerl servierten sie “Jessica Benz” auch noch, was ihr ursprünglicher Auftraggeber “Charles” vorhatte. Sie hegten die inständige Hoffnung, dass der elende Kotzbrocken von einem schmierigen, drittklassigen Produzenten so selbst endgültig von der Bildfläche verschwinden würde.

Der Zweite Run aus meiner Feder war ein wenig pikanter:
Ein Johnson unbekannten Hintergrunds suchte ein handverlesenes Team, um einen wertvollen Aktivposten aus Hong Kong nach Seattle zu schleusen. Mr. Johnson - der sich im Laufe der Verhandlungen bereitwillig als Michael Saunders vorstellte - hatte in Hong Kong bereits einen Spezialisten im Einsatz und benötigte nun zur Ausführung einer Extraktion und anschließenden Überstellung ein Einsatzteam fähiger Spezialisten. Auch in diesem Run waren wieder Overwatch und Tiny (s.o.) beteiligt und erhielten unter anderem Unterstützung von einer jungen Hackerin namens Mayuni und dem Adepten Phantom, einem Expertern in der Kunst des Ungesehenbleibens. Der Run an sich war relativ unspektatkulär, abgesehen von dem Zielobjekt: einer jungen Elfe, mit omninösen Kräften. Ein vorangegangener Versuch sie zu extrahieren ist schief gegangen, als der Agent sich nämlich näherte und sie ein wenig unsanft mit sich zerren wollte, verwandelte das Mädchen den Runner von einem Augenblick zum nächsten schlichtweg in Asche. Das neue Team war fast schon entsetzt über das offenkundige magische Potenzial ihres Ziels und begannen nun mit einer deutlich intensiveren Recherche über Art des Ziels, seine Herkunft und vor allem über den Johnsons. Der Kontakt vorort war mäßig hilfreich: Bernhard Trautman, ein Drohnenrigger, Fomori und britischer Staatsbürger, hatte zwar ein solides Drohnennetzwerk um den Zielort, ein Casino in Hand der Triarden errichtet, aber abgesehen von einer einfachen ID für eine Putzkraft, die er ursprünglich für sich selbst geschaffen hatte, somit also nur von einem Troll genutzt werden konnte, hatte er nicht wirklich zu bieten. Er konnte zwar die eine oder andere Information über das Ziel, den früheren Extraktionsversuch und sogar den Auftraggeber bieten, aber diese waren eher vage und unzusammenhängend.
Am Ende gelang jedoch die Extraktion. Tiny war der Stoßtrupp! Mit der vorbereiteten ID öffnete er für Phantom einen Zugang zu den Umkleiderumen des Personals. Der Ninja suchte sich schnell ein passendes Ziel und nutzte seine Magie, um eine perfekte Verkleidung zu erstellen. Er wurde zu einem der Zimmerkellner des Casino-Hotels. Damit konnte er sich an den Wachen vorbei zur Zielperson bewegen. Mayuni übernahm den Rest, sie hackte den Hotel-Host und sorgte dafür, dass die Aktionen des Teams nicht aufgezeichnet wurden und sich die Türen für Phantom zu den richtigen Zeitpunkten öffneten. Overwatch hatte Stellung in einem gegenüberliegenden Bürogebäude bezogen und war für die Exitstrategie Phantoms und der Zielperson verantwortlich. Mittels mit Narcoject versetzten Essen, hatte das Team die Zielperson betäubt, um so das Risiko auszuschlaten die Verteidigungsreflexe des ansonsten stets apathischen Elfenmädchens zu unterdrücken. Sie entkamen unbemerkt über eine Seilrutsche, aus dem Casino. Die Wachen hatten keine Ahnung was vor sich ging, da Mayuni die gesamte elektronische Überwachung gegen sie ausspielte.
Bis zu und während der Überführung der Zielperson nach Seattle puzzelten das Team immer weiter an den wahren Hintergründen ihres Auftrages. Die Kräfte des Elfenmädchens, ihr Ursprung - eine Gentech-Blacksite - und die merkwürdigen Tattoos auf ihrem Körper verhießen nichts Gutes. Als sich alle gesammelten Puzzleteile letztlich zusammenfügten war es zu spät. Michael Saunders musste für Aztechnologie arbeiten, er hatte magische Studiem auf dem gesamten Erdball angestellt und scheinbar war das Mädchen eines seiner Ergebnisse, eine künstlich geschaffene Hülle für eine Art Geist. Doch warum dieser Aufwand? Die Gruppe beschloss diesem Mysterium auf den Grund zu gehen, jedoch sich erstmal die versprochene Belohnung von Saunder abzuholen. Im Anschluss daran beschloss das Team ersteinmal auf Grundlage der bereits gesammelten Informationen mehr über Saunder in Erfahrung zu bringen, damit sie besser abschätzen konnten, auf was sie sich da einlassen würden, aber eines war ihnen klar, diesen Kerl wollten sie auf keinen Fall einfach gewähren lassen …

Und so kam es zum letzten Run des Wochenendes … die Besetzung war fast die gleiche wie am vorangegangenen Abend:

Overwatch Phantom Mayuni Tiny
Neu dazu stieß ein Kampfmagier namens Enma.
Das Settin war einfach wie verstörend: Ein ominöser Johnson wollte das Team, welches zuvor für Michael Saunders in Hong Kong gearbeitet hatte kennen lernen und er war bereit dafür eine Menge Kohle locker zu machen und einmal richtig auf den Busch zu klopfen. Der Kerl drehte dabei wenig subtil jeden Stein um, den er finden konnte und schmiss mit Nuyen nur so um sich. Schnell wurde den Runner von ihren Connection nahegelegt, sich dem Angebot eines Treffens zu unterwerfen, alle willigten ein. Nur Mayuni hatte ihre Schwierigkeiten, da sie ein großes Datenpaket über Saunders in einem Shadowland-Knoten online gestellt hatte, waren ihr bereits einige Hacker auf den Spuren und hatten ihren Aufenthaltsort eingekreist. Der wenig subtile Auftraggeber beschloss daher, sie direkt abholen zu lassen, ehe die “Konkurrenz” sie sich schnappte. Mayuni bekam allerdings erst den nahenden Hubschrauber mit und begann Hals über Kopf zu flüchten. EIn Kopfgeld wurde auf ihre Ergreifung ausgesetzt, es war derart hoch, dass es letztlich Overwatch war, der über seine Connections die Ergreifung Mayunis inszenierte. Zum einen um sich einen beträchlichen Teil des üppigen Kopfgeldes zu sichern, zum anderen um zu vermeiden, dass Mayuni in der sich anbahnenden wilden Flucht am Ende zu schaden käme.
Letztlich wurde das Team zum Treffen mit Mr. Johnson verfrachtet. Enma war als Leibwächter für diesen Johnson angeheuert und sollte später dessen Interessen während des Jobs wahren.
Ohne Umschweife enthüllte der Johnson seinen richtigen Namen - oder jedenfalls eine ordentlich unterfütterte Deckidentität - und stellte sich als Jonas Malawi vor. Mr. Malawi, ein Afroamerikaner mit halblangen, gepflegten Dreadlocks, ein Mensch von athletischem Körperbau, dem stets ein forsches Grinsen auf den Lippen lag. Er informierte das Team ohne Umschweife darüber, dass sie ihren vorrangegangenen Auftraggeber verärgert hatten, als sie begonnen hatten, über ihn und seine Angelegenheiten nachzuforschen und ihre Ergebnisse sogar veröffentlicht hatten, wenn auch nur in Schattenkreisen. Mr. Malawi eröffnete ihnen, dass Saunders sie mit Sicherheit umbringen lassen würde, sobald er die Zeit dazu fand, schließlich sorgte die Veröffentlichung dieser Daten dazu, dass Saunders seine Organisation umstrukturieren musste und daher einiges an notwendiger Beweglichkeit verloren hatte, um sich um so etwas triviales wie ein paar aufmüpfige Runner zu kümmern, dennoch würde die Sache erledigen lassen, sobald sich die Wogen gegelättet hätten. Die Runner waren ob dieser Aussichten und den Infos über Saunders, die sie bereits hatten und die von Malawi noch um ein paar wenig erfreuliche Details ergänzt wurden, beinahe schon entsetzt. Die Macht ihres Feindes und ehemaligen Auftraggebers abwägend kamen sie zu dem Ergebnis, dass ihre Lebenstage wohl gezählt seien. Malawi bestätigte diese Einschätzung und machte ihnen ein Angebot: Würden sie für ihn gegen Saunders vorgehen, so würde er die ganze Macht seiner Organisation nutzen, um ihnen Saunders so lange wie möglich vom Hals zu halten. Ihre Aufgabe war simpel, sie sollten Infos und Beweise heranschaffen, um Saunders das Handwerk zu legen und mit denen man letztlich das Ableben des ruchlosen Schurken herbeiführen könne. An sich eine gute Sache, der Haken war nur, dass Malawi sie für ihre Arbeit nicht bezahlen würde, jedenfalls nicht auf klassische Art und Weise: Er sorgte für ein gewisses Maß an Schutz, verschleierte ihre Aktionen vor Saunders Organisation und würde sie für beigebrachte Informationen bezahlen, allerdings erst nach Durchsicht des Materials und in einer ihm angemessen erscheinenden Höhe (ohne weitere Verhandlung). Der Deal war vielleicht nicht perfekt, aber das Team war sich schnell einig, dass sie in ihrer Lage nichts besseres erwarten könnten, also schlugen sie ein, allein um sich Zeit vor Saunders Häschern zu erkaufen. Immerhin gab Malawi einen Hinweis, wo sie ihre Suche nach belastenden Infos beginnen konnten. Saunders hatte im Elefendistrikt Seattles einen magichen Zirkel auslöschen lassen, wie und warum wusste Malawi nicht.
Nach kurzer Beratschlagung teilte das Team sich auf: Mayuni sollte die Matrix durchstreifen, Enma würde sie dabei bewachen, damit ihr Körper nicht schutzlos blieb und die übrigen drei würden den Elfendistrikt nach Hinweisen absuchen.
Die erste Etappe führte Tiny, Overwatch und Phantom zu einer zerstörten Vorstadt-Villa, die dem ausgelöschten Magierzirkel als Ritualhaus und Forschungsstätte gedient hatte. Eine Matrixsuche, sowie ein wenig Beinarbeit hatte zu Tage gefördert, dass der Zirkel in erster Linie an der Überlegenheit der elfischen Rasse insbesondere in ihrer Vorreiterposition bezüglich Magie festhielt und alles unternahm, um dies zu beweisen, zuletzt waren sie in den Besitz eines Artefakts gekommen, wenn auch kaum mehr als ein uraltes mit Runen übersähtes Stück Holz, beherbergte es angeblich noch immer starke Spuren vorzeitlicher Magie. Die offizielle Stellungnahme der Polizei war, dass der Zirkel bei der Beschwörung eines mächtigen Geistes scheiterten und von der gerufenen Kreatur vernichtet wurden, die Gerüchte in den Schatten munkelten, dass ihre Experimente mit dem Artefakt schief gelaufen waren und die entfesselte wilde Magie sich einfach Bahn brach und in ihrem Kielwasser nichts als Zerstörung und Tod blieb. Das Team fand vor Ort wenig was gegen diese beiden Theorien sprach, jedoch wussten sie das Saunders seine Hände im Spiel hatte, so hatten sie einen ganz anderen Blickwinkel auf die Szenerie und fanden ein paar Indizien, die von anderen übersehen wurden oder einfach als im Kontext irrelevant abgetan wurden. Sie konnten sich einen ganz guten Eindruck vom wahren Ablauf des Geschehens machen, wie der Attentäter in das Refugium des Zirkels eindrang, an welcher Stelle er ihr Ritual störte, doch es war zu viel Zeit vergangen und gleichzeitig zu viele Füße über den Tatort flaniert, als dass sie unumstößliche Beweise gegen Saunders hier noch hätten sicherstellen können. Allerdings war eines klar, die Aktivitäten dieser Gruppe waren Saunders so sehr ein Dorn im Auge, dass er etwas sehr mächtiges auf diese Zauberer angesetzt hatte, also beschlossen die Runner, dass es sich lohnen würde, dieser Spur weiter nachzugehen.
Eine Matrixrecherche ergab, dass der Leiter des Zirkels einen Sohn hatte und dieser irgendwo im Elfendistrikt lebte. Die Gruppe nutzte ein paar Connections in der Elfenszene und setzte ihren Charme auf der Straße ein, um die Adresse des Jungen in Erfahrung zu bringen. Overwatch sollte den Kontakt herstellen und den Kleinen aushorchen oder wenn es sich anbot dessen Wohnung durchsuchen. Phantom und Tiny hörten sich in der Nachbarschaft weiter um, auf der Suche nach zusätzlichen Details und um als Backup für Overwatch dienen zu können. Enma und Mayuni waren noch immer in Downtown und nutzten ihre matrixtechnischen und astralen Möglichkeiten, um die Gruppe aus der Ferne zu unterstützen.
Die Wohnung des jungen Elfen lag in einer recht dreckigen Ecke des Elfendistrikts, was nichts überraschte, da er ein Junikie war. Allerdings war in letzter Zeit zu Geld gekommen und man munkelte, er besäße einige einzigartige Abschriften magischer Theoreme, die er Stück für Stück veräußerte. Die Runner wollten sich das mal ansehen, ehe irgendwer auf die Idee kam, dem Kleinen diese Infos abzunehmen. Sie erhofften sich, dass er seinem Vater ein beträchtliches Datenpaket geklaut hatte und sie so an Informationen über Art und Inhalt der Forschungen des vernichteten magischens Zirkels gelangen konnten. Overwatch näherte sich der Wohnung im fünften Stoch eines Mietshauses und sah, dass ein Ork aus der Wohnung seines Ziels kam. Schnell erkannte er in dem Ork einen Runner, der Typ war zu sauber gekleidet für diese Gegend, versteckte eine Maschinenpistole unter seinem Mantel und trug blaue Latexhandschuhe. Overwatch tat unauffällig und drückte sich an dem Ork vorbei, als sie sich auf dem Flur begegneten. Der Ork ging an ihm vorbei, schien jedoch irgendwas an Overwatch zu wittern, wenn auch nichts definitives, das ihn zum Handeln gezwungen hätte. Erst als Overwatch mit seinem Kommlink versuchte ein Foto von dem Ork zu machen, fiel seine Tarnung und der Ork erkannte ihn ebenfalls als gegnerischen Runner. Sofort stürzte der Ork überraschender Geschwindigkeit aus dem Haus heraus, doch für Overwatch war es kein Problem Schritt zu halten. Das ein Ork jedoch einem Wakyambi derart Paroli bieten konnte in puncto Geschwindigkeit, legte den Schluss nahe, dass es bei dem Ork um einen hoch vercyberten Runner handeln musste, wahrscheinlich sogar um einen Straßensamurai oder etwas ähnliches. Als Overwatch das Haus verließ, musste er jedoch feststellen, dass der Ork wenn auch auf der Flucht, sich nicht kampflos absetzen würde, er feuerte auf seinen Verfolger! Das Traf Overwatch leider derart unvorbereitet, dass dieser von einer Salve hart getroffen zu Boden ging und das Bewusstsein verlor. Als Tiny und Phantom herbeieilten, konnten sie den Ork nur noch mit einem Ford Americar davonrauschen sehen. Sie informierten Mayuni und Enma über die Situation und organisierten für Overwatch zu allererst Hilfe in Form eines DocWagon-Notarztes. Danach begann die Jagd nach dem Ork!
Geistegegenwärtig hatte Phantom sich das Kennzeichen des Ford Americars gemerkt. Damit konnte Mayuni in der Matrix nach dem Signal des Autos suchen und als sie es gefunden hatte, peilte sie den Standort des Wagens einfach an und versorgte das Team Positionsdaten in Echtzeit. Enma machte sich auf den Ork, der von Puyalup Richtung Norden floh abzufangen. Von der anderen Seite nahm Tiny mit Overwatchs Motorrad die Verfolgung auf. Phantom indes durchsuchte nach dem Abtransport von Overwatch durch DocWagon die Wohnung des Magiersohnes. Er fand den klienen Tod vor, verhört, gefoltert und mit gebrochenem Genick. Die Wohnung war durchwühlt worden, aber nicht besonders gründlich, jedenfalls was Phantom anging, der Schattenadept dessen große Stärke das Verbergen war, brauchte nicht lange um das zu finden, was der Ork übersehen hatte. Er fand einen kleien Datenchip in dem Chaos der Wohnung, der offenbar eine ganze Reihe von verwirrenden magischen Schriften enthielt, Bingo!
Enma und Tiny kümmerten sich zwischenzeitlich, um den fliehenden Ork. Sie stellten ihn letztlich auf dem Highway. Der Ork hatte den magischen Kräften des Kampfmagiers Enma letztlich nichts entgegenzusetzen, als dieser mittels Levitation einfach das Auto des Orks in die Lüfte hob. Es folgte eine kurze Schießerei, dann setzten Enma und Tiny den gegnerischen Runner schachmatt.
Ein Verhör des Orks zeigte, dass dieser für Saunders arbeitete. Er hatte den Auftrag den jungen Elfen um die Infos seines alten Herrn zu bringen, doch leider war der Kleine zu zugedröhnt gewesen, um dem Runner was brauchbares zu liefern. Am Ende hatte der Ork den Bengel ujmgelegt und dessen Wohnung auf den Kopf gestellt, aber nichts gefunden.
An dieser Stelle beschlossen die Runner, zuerst einmal wieder mit Malawi Kontakt aufzunehmen. Sie verfügten über Informationen zu der magischen Forschung des Zirkels und konnten gleichzeitig Saunders mit einem Mord in Verbindung bringen, auch wenn dieser sich sicherlich aus dieser Nummer herauswinden würde, so würde es ihn Ressourcen und Zeit kosten. Malawi war zufrieden, sogar so zufrieden, dass er die Runner ordentlich für ihren Aufwand entschädigte. Saunders war zwar noch nicht besiegt, aber Malawi war sich sicher seinen Kontrahenten mit den gewonnenen Infos beschäftigt halten zu können … für eine Weile …
… Leider lief uns an dieser Stelle die Zeit davon und der Run war damit beendet, aber vielleicht wird eine andere Con den einen oder anderen Spieler dieser Gruppe und natürlich dessen Charakter erneut an meinen Tisch führen und dann könnte man hier vielleicht noch mal auf die eine oder andere Art anknüpfen!

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